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Der Wolf war in Deutschland einst überall heimisch, was anhand zahlreicher Orts- und Flurbezeichnungen, die den Namen "Wolf" tragen, auch heute noch erkennbar ist. Durch intensive Jagd auf den Wolf war Deutschland um 1850 weitestgehend wolfsfrei. Bis 1900 wurden nur noch einzelne Wölfe erlegt. Spätere Zuwanderer aus Polen wurden erlegt. Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde der Wolf auch in Ostdeutschland unter Schutz gestellt. Damit waren die Voraussetzungen für eine natürliche Wiederbesiedlung in Deutschland geschaffen.
Im Jahr 2000 gelang es einem aus Polen zugewanderten Wolfspaar in der Oberlausitz in Sachsen erstmals seit ca. 150 Jahren wieder Welpen in Deutschland aufzuziehen. Mittlerweile leben mehrere Wolfsrudel in der Lausitz, die sich vom Nord-Osten Sachsens bis nach Süd-Brandenburg erstreckt (Aktuelle Rudelterritorien).
Grafik-Design: Katrin Groß Wolfsnachweise Stand November 2011: Sachsen: 6 Wolfsrudel, siehe Aktuelle Rudelterritorien Sachsen/Brandenburg: 1 Wolfsrudel, siehe Aktuelle Rudelterritorien Brandenburg: 4 Wolfsrudel (Welzower-, Lieberoser-, Jüterbog- und Brück/Lehnin Rudel), 1 welpenloses Wolfspaar (Zschornoer Heide). 3 Gebiete in denen territoriale Wölfe leben (Grenzgebiet zu Mecklenburg-Vorpommern in Kyritz-Ruppiner Heide/Müritzregion, Grenzgebiet zu Sachsen-Anhalt im Raum Altengrabow, Dreiländereck Annaburger Heide) Sachsen-Anhalt: 1 Wolfsrudel (Truppenübungsplatz Altengrabow), 1 territorialer Wolf im Dreiländereck mit Sachsen und Brandenburg (Annaburger Heide) Mecklenburg-Vorpommern: 3 Einzeltiere (Ueckermünder Heide, Lübtheener Heide, Müritzregion / Kyritz-Ruppiner Heimages/ansprechpartner_andere bundeslnder.pdfide) Niedersachsen: 1 Einzeltier am Truppenübungsplatz Munster-Nord Hier finden Sie eine Übersicht von Ansprechpartner zum Thema "Wolf" in anderen Bundesländern (außerhalb Sachsen und Brandenburg). |




