16.04.2012:
 Am Montag, den 16.04.2012, wurde auf der S234 zwischen Klein Partwitz und Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) ein Wolf von einem Auto überfahren. Es handelt sich um einen männlichen Welpen. Der Unfall ereignete sich im Revier des Seenland Rudels, welches seit 2009 nachgewiesen ist. |
12.03.2012:
 Am Sonntag, den 11.03.2012, wurde von der Bundespolizei an der Bahnstrecke von Rietschen nach Hähnichen (Landkreis Görlitz) ein toter Wolf gefunden. Das Tier lag bereits seit einigen Tagen im Wassergraben neben den Bahngleisen. Es handelt sich um einen weiblichen Welpen des Nieskyer Rudels.
Seit 2006 wurden insgesamt 27 tote Wölfe im Lausitzer Wolfsgebiet registriert. Die meisten davon (18) fielen dem Straßenverkehr zum Opfer oder wurden von Zügen überfahren. Darüber hinaus wurden drei illegale Tötungen bekannt. Die anderen Tiere starben an natürlichen Todesursachen oder wurden auf Grund ihres Gesundheitszustandes mit behördlicher Genehmigung eingeschläfert. In einem Fall konnte die Todesursache nicht mehr ermittelt werden. |
17.02.2012:
 Am Donnerstag, den 16.02.2012, wurde bei Königswartha (Landkreis Bautzen) ein verletzter Wolf vom Jagdpächter im Wald gefunden. Nach tierärztlicher Untersuchung und in Rücksprache mit Fachleuten, entschied die zuständige Naturschutzbehörde, das Tier einzuschläfern, da kaum Heilungschancen bestanden.
Der Wolf wies mehrere entzündete Wunden auf. Möglicherweise hat eine Blutvergiftung zu der Schwächung des Tieres beigetragen. Zur weiteren Untersuchung wurde der Kadaver an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin gebracht. Bei dem Wolf handelt es sich um das Vatertier des Milkeler Rudels.
Dies ist bereits der zweite tote Wolf im Jahr 2012, Anfang Januar wurde die Fähe des Daubaner Rudels überfahren. |
17.01.2012
Der weibliche Welpe des Nochtener Rudels, welcher am 4. Dezember 2011 auf der S131 zwischen Neuliebel und Rietschen von einem Auto angefahren und verletzt wurde, konnte am 07.01.2012, nach 5 wöchiger Quarantäne im Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V., wieder in die freie Natur entlassen werden. Das Tier hatte bei dem Unfall einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten, der tierärztlich behandelt wurde. Die junge Wölfin wurde, mit einem GPS-GSM Halsbandsender versehen, im elterlichen Territorium wieder frei gelassen.
Das Kontaktbüro wird in den kommenden Wochen über weitere Erkenntnisse informieren. |
06.01.2012:
Am Freitag, den 06.01.2012, wurde gegen 6.20 Uhr morgens ein Wolf auf der S121 zwischen Kaschel und Lieske (Landkreis Görlitz) von einem Auto überfahren. Es handelt sich um einen ausgewachsenen weiblichen Wolf. Der Unfall ereignete sich im Revier des Daubaner Rudels, welches seit 2008 nachgewiesen ist.
Seit 2006 wurden insgesamt 23 Wölfe im Lausitzer Wolfsgebiet tot aufgefunden. Mehr als die Hälfte – 15 Wölfe - fiel dem Straßenverkehr zum Opfer, zwei weitere wurden von Zügen überfahren. Zwei Wölfe wurden illegal geschossen, zwei starben an natürlichen Ursachen und in zwei weiteren Fällen konnte die Todesursache bisher nicht ermittelt werden. |
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