Totes Kamerunlamm bei Zeche Moholz

05.01.2012

In der Nacht auf Dienstag, den 03.01.2012, wurde bei Zeche Moholz (Gemeinde Niesky, Landkreis Görlitz) ein Kamerunlamm vermutlich von einem Wolf gerissen. Das Tier befand sich zusammen mit zwei weiteren Schafen hinter einem über 200 cm hohen Knotengeflecht Zaun. Der Verursacher hatte sich unter dem Zaun durchgegraben. Die Reste des Lammes wurden 40 m außerhalb des Zaunes gefunden.

Wo die Möglichkeit besteht, sollten zur Vorbeugung von Nutztierschäden Schafe und Ziegen über Nacht im Stall untergebracht werden. Alternativ können sie auch mit einem handelsüblichen Elektrozaun geschützt werden. Werden stationäre, nicht stromführende Zäune verwendet, muss darauf geachtet werden, dass diese keine Durchschlupfmöglichkeiten am Boden bieten. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist.

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen.

Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.