| Totes Schaf bei Förstgen |
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02.11.11: In der Nacht zu Sonntag, den 30.10.11, wurde bei Förstgen (Gemeinde Mücka, Landkreis Görlitz) ein Schafbock vermutlich von einem Wolf getötet. Der Schafbock befand sich zusammen mit weiteren Schafen auf einer Koppel, die an einer Seite (Wassergraben) nicht eingezäunt war. Zur Vorbeugung von Schäden durch den Wolf sollten Nutztiere geschützt werden. Einen effektiven Schutz bietet ein handelsüblicher Elektrozaun. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist. Bei Festkoppeln (stationäre Holz- oder Maschendrahtzäune) ist vor allem ein fester Bodenabschluss wichtig. Dabei ist ein Unterwühlschutz aus Knotengeflecht oder einer Drahtlitze zu empfehlen. Nutztierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Durchschlupfmöglichkeiten kontrollieren und diese zeitnah verschließen. Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen. Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung. |
