| Tote Schafe und totes Damwildkalb |
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24.10.11: Am Freitag, den 21.10.11, wurde bei Groß Radisch (Gemeinde Hohendubrau, Landkreis Görlitz) und in der Nacht zu Montag, den 24.10.11, bei Reichenau (Gemeinde Haselbachtal, Landkreis Bautzen) jeweils ein ungeschütztes Schaf vom Wolf gerissen. Beide Tiere waren angebunden im Freien gehalten worden.
In der Nacht zu Montag, den 24.10.11, wurde bei Glaubitz (Landkreis Meißen) ein Damwildkalb getötet. Obwohl die Verletzungen nicht eindeutig sind, ist der Wolf als Verursacher nicht auszuschließen. Das Gehege war in einem Bereich unzureichend geschützt, da es dort an einer Seite nur durch eine Hecke begrenzt war. Zur Vorbeugung von Schäden durch den Wolf sollten Nutztiere geschützt werden. Einen effektiven Schutz bietet ein handelsüblicher Elektrozaun. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist. Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen. Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung. |
