Tote Schafe bei Klein Neida
27.09.11:
In der Nacht auf Dienstag, den 27.09.11, wurden bei Klein Neida, südwestlich von Hoyerswerda, fünf Schafe vermutlich von einem Wolf getötet sowie sechs weitere verletzt. Die Tiere befanden sich auf einer Koppel mit einem 140 cm hohen Maschendrahtzaun. Der Verursacher hatte sich unter dem Maschendrahtzaun durchgegraben.

Schaf- und Ziegenhalter, die ihre Tiere hinter stationären Holz- oder Maschendrahtzäunen halten, die nicht stromführend sind, sollten diese regelmäßig kontrollieren und Schlupflöcher zeitnah verschließen. Auch scheinbar kleine Schlupflöcher werden durch Wölfe als Ansatzpunkte genutzt, um sich unter Zäunen durchzugraben.
Alternativ bietet auch ein handelsüblicher Elektrozaun einen guten Schutz. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist und keine Durchschlupfmöglichkeiten am Boden vorhanden sind. Wo die Möglichkeit besteht, sollten Schafe und Ziegen über Nacht im Stall untergebracht werden.

Die Anschaffung von Herdenschutz-Material (z.B. Elektrozaun) wird vom Freistaat Sachsen gefördert. Informationen zur Förderung erhalten Sie über Herrn Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.