03.07.2009: Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“ hat am 30. Juni die EU-Grenze zwischen Polen und Weißrussland überquert. Zuletzt befand er sich auf weißrussischem Gebiet nahe der Litauischen Grenze. Davor verweilte der junge Rüde fast drei Wochen im Nord-Osten Polens, westlich des Biebrza-Nationalparkes. Seit 10 Tagen ist er wieder auf Wanderschaft. In dieser Zeit hat er den Augustow-Wald durchwandert, in dem nach Angabe der polnischen Wissenschaftler mehrere Wolfsrudel leben, und anschließend die Grenze zu Weißrussland überquert. Damit befand er sich am 30.Juni 670 km Luftlinie nordöstlich des Territoriums seiner Eltern.
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19.06.2009: Besenderter Wolf aus der Lausitz hält sich im Nordosten Polens auf Der Anfang März im Nochtener Rudel besenderte Wolf „Alan“, verweilt seit knapp drei Wochen in einem Gebiet im Nordosten Polens etwa 90 km vor der Grenze zu Weißrussland. Der junge Wolfsrüde hatte vor acht Wochen sein Elternrudel verlassen und wanderte mehr als 1000 km bis in den Nordosten Polens. Dort beginnt das Verbreitungsgebiet der baltischen Wolfspopulation.
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Bonn, 22.05.2009: Halsbänder senden zuverlässig wichtige Daten für die Forschung Von den beiden im März besenderten Jungwölfen des Nochtener Rudels ist MT3 („Alan“) inzwischen bis nach Nordpolen gewandert und befindet sich aktuell 400 km Luftlinie nordöstlich seines Heimatterritoriums. Der Wolf hat am 23.04. sein Elternrudel verlassen und seitdem über 600 km zurückgelegt. Nachdem er 20 km südlich von Danzig die Autobahn A1 überquert hat, hält er sich jetzt nahe westlich der Masuren auf.
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Dresden/Bonn, 06 Mai 2009: Dritter Jungwolf besendert, Wanderverhalten bereits besenderter Jungwölfe wird beobachtet. Am vergangenen Samstag, dem 2. Mai, gelang es den Biologen des Wildbiologischen Büros LUPUS einen dritten Wolf einzufangen und mit einem GPS-GSM Senderhalsband zu versehen. Der Wolfsrüde, dessen Alter auf mind. 2 Jahre geschätzt wird, wurde in Sachsen im Gebiet des Neustädter Rudels gefangen.
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Besenderte Wölfe weiterhin in der Lausitz
Die beiden im März mit GPS-GSM Sendern ausgestatteten jungen Wolfsrüden aus dem Nochtener Rudel halten sich weiterhin im Territorium ihrer Eltern auf. Dabei zeigt sich der Wolf, der im März einen Ausflug bis auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog in Brandenburg unternahm, nach wie vor unternehmungslustiger als sein Bruder. In der ersten Aprilhälfte unternahm der 11 Monate alte Rüde mehrfach ein- bis zweitägige Streifzüge in die Gebiete von Nachbarrudeln. Sein gleichaltriger Bruder hält sich dagegen bislang ausschließlich in seinem Heimatterritorium, dem des Nochtener Rudels, auf.
Die Wölfe wurde im Rahmen des F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“ besendert, eines Projektes im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), das mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird. Die Erkenntnisse zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten der Wölfe können in Managementpläne einfließen und auch bei der gezielten Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zum „Neubürger Wolf“ genutzt werden. Das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz wird zukünftig in regelmäßigen Abständen auf der Internetseite www.wolfsregion-lausitz.de über das Projekt informieren. |
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