Besenderte Wölfe weiterhin in der Lausitz
Besenderte Wölfe weiterhin in der Lausitz

Die beiden im März mit GPS-GSM Sendern ausgestatteten jungen Wolfsrüden aus dem Nochtener Rudel halten sich weiterhin im Territorium ihrer Eltern auf. Dabei zeigt sich der Wolf, der im März einen Ausflug bis auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog in Brandenburg unternahm, nach wie vor unternehmungslustiger als sein Bruder. In der ersten Aprilhälfte unternahm der 11 Monate alte Rüde mehrfach ein- bis zweitägige Streifzüge in die Gebiete von Nachbarrudeln. Sein gleichaltriger Bruder hält sich dagegen bislang ausschließlich in seinem Heimatterritorium, dem des Nochtener Rudels, auf.

Die Wölfe wurde im Rahmen des F+E Vorhabens „Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland“ besendert, eines Projektes im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), das mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird. Die Erkenntnisse zum Abwanderungs- und Ausbreitungsverhalten der Wölfe können in Managementpläne einfließen und auch bei der gezielten Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit zum „Neubürger Wolf“ genutzt werden.
Das Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz wird zukünftig in regelmäßigen Abständen auf der Internetseite www.wolfsregion-lausitz.de über das Projekt informieren.