Freigelassene Wölfin hat wieder Anschluss an ihre Familie PDF Drucken E-Mail

23.02.2012

   FT7 "Ronja" zweiter Wolf von rechts
Der weibliche Welpe des Nochtener Rudels, FT7 („Ronja“), welcher Anfang Dezember 2011 bei einem Verkehrsunfall verletzt und nach fünf Wochen Quarantäne am 07. Januar wieder in die Natur entlassen wurde, hat wieder Anschluss an sein Rudel.

Die Sendedaten der mit einem GPS-Halsbandsender ausgestatteten Wölfin zeigen, dass sie sich seit ihrer Freilassung im Revier ihrer Eltern bewegt. Zunächst blieb unklar ob sie auch wieder Anschluss an ihre Familie gefunden hat. Jetzt zeigen Fotofallenaufnahmen die besenderte Wölfin gemeinsam mit ihren Eltern und drei Geschwistern.

Das Tier wurde am 04.12.2011 bei einem Verkehrsunfall verletzt und war anschließend eingefangen worden. Nach der Behandlung eines Schien- und Wadenbeinbruches kam die junge Wölfin in die Quarantänestation im Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V. Anfang Januar 2012 wurde sie, mit einem Senderhalsband ausgestattet, im Territorium ihrer Eltern wieder in die Freiheit entlassen.
(Siehe Beitrag vom 17.01.2012 "Wölfin in die Natur zurück entlassen" unter Tote und verletzte Wölfe)