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Tote und verletzte Wölfe
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17.01.2011
Der weibliche Welpe des Nochtener Rudels, welcher am 4. Dezember 2011 auf der S131 zwischen Neuliebel und Rietschen von einem Auto angefahren und verletzt wurde, konnte am 07.01.2012, nach 5 wöchiger Quarantäne im Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V., wieder in die freie Natur entlassen werden. Das Tier hatte bei dem Unfall einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten, der tierärztlich behandelt wurde. Die junge Wölfin wurde, mit einem GPS-GSM Halsbandsender versehen, im elterlichen Territorium wieder frei gelassen.
Das Kontaktbüro wird in den kommenden Wochen über weitere Erkenntnisse informieren. |
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Tote und verletzte Wölfe
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06.01.2012:
Am Freitag, den 06.01.2012, wurde gegen 6.20 Uhr morgens ein Wolf auf der S121 zwischen Kaschel und Lieske (Landkreis Görlitz) von einem Auto überfahren. Es handelt sich um einen ausgewachsenen weiblichen Wolf. Der Unfall ereignete sich im Revier des Daubaner Rudels, welches seit 2008 nachgewiesen ist.
Seit 2006 wurden insgesamt 23 Wölfe im Lausitzer Wolfsgebiet tot aufgefunden. Mehr als die Hälfte – 15 Wölfe - fiel dem Straßenverkehr zum Opfer, zwei weitere wurden von Zügen überfahren. Zwei Wölfe wurden illegal geschossen, zwei starben an natürlichen Ursachen und in zwei weiteren Fällen konnte die Todesursache bisher nicht ermittelt werden. |
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Nutztierschäden
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05.01.2012
In der Nacht auf Dienstag, den 03.01.2012, wurde bei Zeche Moholz (Gemeinde Niesky, Landkreis Görlitz) ein Kamerunlamm vermutlich von einem Wolf gerissen. Das Tier befand sich zusammen mit zwei weiteren Schafen hinter einem über 200 cm hohen Knotengeflecht Zaun. Der Verursacher hatte sich unter dem Zaun durchgegraben. Die Reste des Lammes wurden 40 m außerhalb des Zaunes gefunden.
Wo die Möglichkeit besteht, sollten zur Vorbeugung von Nutztierschäden Schafe und Ziegen über Nacht im Stall untergebracht werden. Alternativ können sie auch mit einem handelsüblichen Elektrozaun geschützt werden. Werden stationäre, nicht stromführende Zäune verwendet, muss darauf geachtet werden, dass diese keine Durchschlupfmöglichkeiten am Boden bieten. Wichtig ist, dass die Umzäunung an allen Seiten geschlossen ist.
Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern im Fördergebiet haben die Möglichkeit sich die Anschaffung von Herdenschutzmaterial (z.B. Elektrozaun, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) vom Freistaat Sachsen fördern zu lassen.
Bei weiteren Fragen zu den Schutzmaßnahmen und zur Förderung stehen Ihnen die Untere Naturschutzbehörde Ihres Landkreises und Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung unter der Telefonnummer 0172/3757602 oder unter
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zur Verfügung. |
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Besenderte Wölfe
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Die im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) durchgeführte und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte "Pilotstudie zur Abwanderung und zur Ausbreitung von Wölfen in Deutschland" wurde im Sommer 2011 abgeschlossen. Mehr Informationen zu der Studie erfahren Sie auf der Internetseite des BfN und in der Presseerklärung des BfN vom 27.10.2011. |
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Sonstiges
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15.12.2011:
Am 14.12.2011 gab es in den Medien die Meldung, dass am Dienstagmorgen, dem 13.12.2011, zwei Kinder auf dem Weg zum Schulbus in Göbeln (Landkreis Bautzen) zwei Wölfen begegnet sind. Die beunruhigten Eltern wendeten sich an einen ortsansässigen Jäger. Dieser riet ihnen den Bürgermeister zu verständigen und informierte die Presse.
Das Wolfsmanagement nahm den Kontakt mit der Familie auf, um im Gespräch mehr über die näheren Umstände der Begegnung zu erfahren. Nach den Veröffentlichungen in der Presse zu der Sichtung meldete sich heute ein Hundehalter aus Särchen, dem Nachbarort von Göbeln, beim Wolfsmanagement. Der Schäferhund eines Nachbarn war gemeinsam mit seiner Schäferhündin in der Nacht zum 13.12.2011 entlaufen. Am Morgen konnte der Hundehalter dann seine Hündin in Göbeln wieder einfangen.
Sichtungen von Wölfen sollten an die Untere Naturschutzbehörde des jeweiligen Landkreises oder an das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz" unter der Telefonnummer 035772/46762 oder unter
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gemeldet werden. |
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